Horitschon und sein Ursprung

Der Ursprung

Laut Duden bedeutet dieses Wort Beginn; Material, Ort, oder auch Zeitraum, von dem etwas anderes ausgegangen ist, seinen Anfang genommen hat. In der Mathematik spricht man von dem Schnittpunkt der Achsen eines Koordinatensystems.

Für uns Menschen hat Ursprung meist eine sehr emotionale Bedeutung. Vielleicht hängt es mit den eigenen Wurzeln zusammen, oder dem ganz persönlichen Beginn einer Reise. Es ist ein fassbarer Ort eines Beginnes, einer Geburt, eines Entstehens.

Horitschon und sein Ursprung

Horitschon liegt siedlungsgünstig am nördlichen Rand der Oberpullendorfer Bucht und hat für die Landwirtschaft und den Weinbau hervorragend geeignete Böden.

Das Gemeindegebiet wurde daher schon sehr früh, am Beginn der Jungsteinzeit im 6. Jahrtausend vor Christus besiedelt.

Damals war es Teil des keltischen Königreichs Noricum und gehörte zur Umgebung der keltischen Höhensiedlung, der Burg auf dem Schwarzenbacher Burgberg. Heute weit bekannt für das jährliche Schwarzenbacher Keltenfest.

 

Später unter den Römern lag das heutige Horitschon in der Provinz Pannonia. Im 17. bis 19. Jahrhundert standen die Bewohner unter der Herrschaft verschiedenster Mitglieder der Fürstenschaft Esterházy. Als um 1850 die Feudalverfassung aufgehoben und die bürgerliche Verfassung eingeführt wurde, blieb die Familie Esterházy als Besitzerin einer Meiereiwirtschaft mit Wald bis nach dem zweiten Weltkrieg für den Ort ein bestimmender Faktor.

Bis 1921 Ungarn zugehörig, dann mit dem Burgenland Österreich geworden, ist Horitschon seit 1983 Marktgemeinde im Bezirk Oberpullendorf.

 

Quelle: Chronik Horitschon (1996)

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