Die Verwirrmethode

Es ist Frühling.
Was ist in den Weingärten und Rieden in Horitschon bloß los?
Die Winzerinnen und Winzer rücken allesamt aus, um die Rebstöcke mit eigenartigen, roten „Bandln“ zu schmücken.
Als ob die nicht ohnehin schön genug wären. Die austreibenden Rebstöcke.
Sind die Horitschoner Weinbauern verwirrt sind von der Frühlingsluft? 
Das sind natürlich keine Bänder um die Attraktivität der Weinstöcke zu erhöhen. 
Und auch die Winzer sind keinesfalls verwirrt. Vielmehr wollen sie verwirren. Nämlich den Traubenwickler. Einem argen Traubenschädling.
Bei den „Bandln“ handelt sich um sogenannte „Spaghetti-Dispenser“. Diese werden jetzt im Frühjahr an den Rebstöcken angebracht und verbreiten – nein keine Spaghetti – sondern Pheromone. Lockbotenstoffe , die die männlichen Genossen des Traubenwicklers ordentlich in die Irre leiten und es ihnen unmöglich machen, sich mit den Weibchen zu paaren. Sie können sich nicht mehr riechen!


Der Traubenwickler würde erhebliche Schäden an den Trauben und dadurch an der Weinqualität verursachen.
Wir haben uns im rotweinDorf Horitschon schon vor vielen Jahren entschlossen, dieses selektive Pflanzenschutzverfahren anzuwenden und auf chemische Spritzmittel zu verzichten. Denn der Erfolg stellt sich nur ein, wenn größere Flächen mit dieser Methode arbeiten.
Alle Winzer des rotweinDorf Horitschon arbeiten deshalb ausschließlich mit der Verwirrtechnik.
Wenn Sie eine Wanderung entlang unserer Rieden machen, erleben Sie deshalb eine erstaunlich große Anzahl an verschiedensten Nützlingen. Das Geschenk der Natur, weil wir auf unnötigen Chemie-Einsatz verzichten.
Zum Wohl!

Es ist Frühling.

Was ist in den Weingärten und Rieden in Horitschon bloß los?

Die Winzerinnen und Winzer rücken allesamt aus, um die Rebstöcke mit eigenartigen, roten „Bandln“ zu schmücken.

Als ob die nicht ohnehin schön genug wären. Die austreibenden Rebstöcke.

Sind die Horitschoner Weinbauern verwirrt von der Frühlingsluft?

Das sind natürlich keine Bänder um die Attraktivität der Weinstöcke zu erhöhen.

Und auch die Winzer sind keinesfalls verwirrt. Vielmehr wollen sie verwirren. Nämlich den Traubenwickler. Einem argen Traubenschädling.

Bei den „Bandln“ handelt sich um sogenannte „Spaghetti-Dispenser“. Diese werden jetzt im Frühjahr an den Rebstöcken angebracht und verbreiten – nein keine Spaghetti – sondern Pheromone. Lockbotenstoffe , die die männlichen Genossen des Traubenwicklers ordentlich in die Irre leiten und es ihnen unmöglich machen, sich mit den Weibchen zu paaren. Sie können sich nicht mehr riechen!

Würde das nicht passieren, müssten die WinzerInnen Insektizide einsetzen. Denn der Traubenwickler verursacht erhebliche Schäden an den Trauben und dadurch an der Weinqualität.

Wir haben uns im rotweinDorf Horitschon schon vor vielen Jahren entschlossen, dieses selektive Pflanzenschutzverfahren anzuwenden und auf chemische Spritzmittel zu verzichten. Der Erfolg stellt sich nur ein, wenn größere Flächen mit dieser Methode bearbeitet werden.

Deshalb wenden alle Winzer des rotweinDorf Horitschon ausschließlich die Verwirrtechnik an.

Wenn Sie eine Wanderung entlang unserer Rieden machen, erleben Sie deshalb eine erstaunlich große Anzahl an verschiedensten Nützlingen.

Das Geschenk der Natur, weil wir auf unnötigen Chemie-Einsatz verzichten.

Zum Wohl!